Frýdlantsko - Paradies für Radfahrer

Der Frydlanter Ausläufer ist eine Gegend, die für eine aktive Erholung für Radfahrer wie geschaffen ist. Radfahren ist deshalb im Isergebirge auch ein beliebter Sport, für den es hier eine Vielzahl von Markierten Radrouten mit viele Tips für Ausflüge gibt ( z.B. Harta – Pastevecká obora 12 km bis Ořešník ( Nussstein) – Velký Štolpich ( Stolpichwasserfälle 8,5 km bis Bad Libverda bis zur Schmiede von Ondřej Stelzig - Bílá skála bei Srbská 40 km u.w.). Auf Radfahrer warten hier drei Routen internationaler Bedeutung (Nr. 3016, 3039, 3059), zwei Radtouren überregionaler Bedeutung (Nr. 3006, 22) und einige örtliche Erkundungspfade (Nr. 3063, 3064, 3065). Alle sind selbstverständlich im Terrain gut markiert. Dann bleibt hier noch eine Vielzahl von nicht markierten Wegen und Straßen , die entlang von Bächen, durch Wälder oder in die oberen Teile des Isergebirges führen. Ahorn-, Eschen- und Lindenalleen entlang der Wege sind üblich.

Manche Radrouten führen bis an die Grenzübergänge und ermöglichen die Ausflüge auf das Gebiet von Polen oder Deutschland zu erweitern. In Andělka führt die Radroute Nr. 3016 über die Staatsgrenze und in Ostritz können Sie dann das Kloster St. Marienthal besichtigen. Aus dem nahen Zittau können Sie auf einer der interessanten Radrouten in der Oberen Lausitz weiterfahren. Aus Nové Město pod Smrkem (Neustadt unter der Tafelfichte) kommen Sie auf polnisches Gebiet über den Grezübergang Nové Město pod Smrkem/CZ – Czerniawa Zdrój/PL. Sie können also den in der Nähe gelegenen Kurort Swietadów Zdrój besuchen und sich in den polnischen Teil des Isergebirges und Riesengebirges begeben. Die Radroute Nr. 3059 führt über die Grenze auf den Grenzübergang Srbská/CZ – Miloszów/PL. Die Route durch das polnische Tiefland in Richtung der alten Stadt Leśna lockt direkt zum Besuch der unweiten Wasserbecken an dem Fluss Kwise – Jezioro Zlotnickie und Jezioro Leśnianskie, an deren Ufer das Schloss Czocha steht, das als Hotel ausgenutzt wird.