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Entwicklung des Badewesens

Entwicklung des Badewesens im Ort

Der Gründer des jetzigen Kurortes war Kristián Filip Graf Clam-Gallas, Inhaber der Frydlanter Herrschaft. Kristián Filip ließ in den Jahren 1776 – 1818 neue Quellen erschließen. Die alte Quelle wurde zugeschüttet. Die neuen Quellen bekamen die Namen Maria, Kristián und Eduard und sprudelten direkt in den Kurhäusern.

, Bild öffnet in neuem FensterAm Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Kurpark errichtet, wo im Jahr 1798 ein Denkmal den Gründern sowie auch den Bauern, die ihren Grundbesitz zur Errichtung des Kurortes zu Verfügung gaben, entstand. Am Anfang des 19. Jahrhunderts ließ Kristián Filip für sich die Kolonnade und das Empireschloss, wo er im Sommer verweilte, errichten. Weiter den Pavillon über der Mariaquelle und das klassizistische Gebäude der heutigen Kurortverwaltung. Dank seiner Unterschtützung entstand im Jahr 1819 im Ort eine selbstständige Schule. Sein Nachfolger war sein Sohn Kristián Kryštof.

Im Jahr 1836 wurde Libverda das Statut eines Heilbades erteilt. Die Kolonnade mit zwei Flügeln wurde im Jahr 1847 errichtet. Im gleichen Jahr wurde auch die Straße, die den Kurort mit Raspenava a Frýdlant verband gebaut. Das neue Kurhaus (heute Ostrava) wurde im Jahr 1868 eröffnet. Seit dieser Zeit blieb die Entwicklung des Badewesens und Modernisierung stehen und das war vieleicht der Grund für einen langsamen Verfall von Libverda. Es sank die Besucherzahl der Badegäste, weil reichere Kunden den Vorrang Teplice und den nordböhmischen Bädern gaben. Die Zahl der Badegäste war am Ende des 19. Jahrhunderts nur cca 300 pro Jahr (siehe Tabelle).

Jahr

1841

1847

1857

1867

1877

1887

1897

1898

1900

1905

1909

Gästezahl

307

407

420

513

569

311

320

240

406

805

798

, Bild öffnet in neuem FensterAm Anfang des 20. Jahrhunderts bemühte sich der Kurort wieder, ein anziehendes Angebot für Gäste zu schaffen. Es wurden Tennisplätze und ein Spielplatz für Kinder gebaut, es wurde eine Bademöglichkeit im Teich geschaffen. Der Ort hatte zu dieser zeit cca 800 Einwohner und konnte den Gästen eine qualitätsvolle Unterkunft in Pensionen und Hotels, die immer renoviert wurden, anbieten. Für Unterhaltung im Kurort sorgte die Kurkapelle, die seit dem Jahr 1783 spielte. Libverda war auch bekannt durch sein Heilwasser den „Libverder Sauerbrunnen“, „libverdská kyselka“, von dem z.B. im Jahr 1910 200.000 Flaschen verkauft wurden.

Im Jahr 1899 wurde im Ort ein ständiges Postamt eröffnet. Im Jahr 1900 wurde die Eisenbahnstrecke von Raspenava nach Bílý Potok eröffnet, was eine besser Erreichbarkeit des Kurortes bedeutete.

Im Jahr 1906 wurde ein neuer Name für den Ort Libverda beschlossen: Lázně Libverda.

In den Kriegsjahren 1915 – 1918 wurde im Ort ein Spital für Verletzte mit 200 Betten errichtet Insgesamt wurden hier 1948 Personen behandelt. Nach Entstehung der Tschechischen Republik fanden am 15. Juni 1919 die ersten Ortswahlen statt. Im Jahr 1921 bei der Volkszählung hatte der Ort 711 Einwohner, davon 693 Deutsche und 18 Tschechen. Die Industrie vertrat die Porzelanfabrik, die ein buntes Sortimen herstellte. Libverda war auch ein Ort mit Landwirtschaft.

Hergestellt 7.2.2007 14:34:58 - aktualisiert 3.3.2014 15:22:23 | gelesen 17080x | Floresiensis

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Lázně Libverda

Zwischen den Städten Haindorf (Hejnice) und Neustadt unter den Tafelfichte (Nové Město pod Smrkem) befindet sich an dem lieblichen Vorgebirge des Isergebirges (Jizerské hory), der Ort Bad Libverda der zur Zeit cca 460 Bewohner hat. Die Fläche des Ortes ist 1320 ha und befindet sich in 424 m ü.d.M. im Grenzgebiet Tschechien, Deutschland und Polen.

Den Kurort umgeben Mischwälder, die mit der Gebirgslage sein charakteristisches Klima bilden. Dal Tal, in dem sich der Ort befindet, ist von Bergmasseven der Tafelfichte (Smrk) (1124 m) umgeben. Bis in dieses Gebiet reicht der Nationalpark Isergebirgsbuchenwald "Jizerskohorské bučiny" und das Naturgebiet Knieholz auf der Tafelfichte "Klečoviště na Smrku". Durch seine herrliche Land wird Bad Libverda zu einem wichtigem Zentrum des Fremdenverkehrs und der Touristik.


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